Freizeitboßeln

KBV “Ostfreesland” Reepsholt

Am 12. August 2011 war es wieder so weit. Traditionell am Freitag nach dem Schützenfest fand zum
18. Mal das Boßeln für Freizeitmannschaften statt. Nach einigen Tagen schlechten Wetters hatten die Boßeler vom KBV „Ostfreesland“ Reepsholt mit ihrer Veranstaltung Glück. Am Freitag war es trocken und es konnte wieder auf dem gewohnten Rundkurs von ca. drei Kilometern gestartet werden.
Die abwechslungsreiche Strecke lässt mit einem breiten Straßenteil, einer schmalen Strecke Richtung Knyphauser Wald mit Rillen und Kanten sowie einem etwas schwierigen Teilstück,
bei dem auch ein wenig Glück gefragt ist, für alle die Chance auf den Sieg.

13 Männer- und 6 Frauenmannschaften
traten in diesem Jahr zum sportlichen und geselligen Vergleich an. Es gab erneut Plaketten in den Klassen Freizeit-“Profis“ und Freizeit-“Amateure“ zu gewinnen.
4 Mannschaften stellten sowohl eine Männer- als auch eine Frauenmannschaft und konnten so um den Gesamtpokal werfen.

Im Vordergrund der Veranstaltung stand erneut nicht in erster Linie der Pokalgewinn.
Seit Einführung des Werfens geht es insbesondere um die Möglichkeit, in Gruppen aus Nachbarschaften, Vereinen und anderen recht frei zusammengestellten Gruppierungen einen gemütlichen Boßelabend zu verbringen.


Am Freitag war erstmalig nach 10 Jahren nicht mehr die Scheune von
Herta und Hans-Wilhelm Gerjets Ausgangs- und Endpunkt des Boßelns für Freizeitmannschaften.
Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei der Siegerehrung noch einmal ganz besonders für die jahrelange Unterstützung durch Hansi und Herta.
Das Boßeln für Freizeitmannschaften lebte immer auch von der gemütlichen Atmosphäre bei den Gastgebern.

Besonders froh zeigte sich der Vorsitzende darüber, dass es den Nachbarn an der Upschörter Straße gelungen war,  neue Gastgeber für die gesellige Boßelveranstaltung des Vereins zu gewinnen.
Der Dank des Vereins und eine kleine Aufmerksamkeit gingen an Maike Wichmann und Andreas Behling, die ihre Räumlichkeiten und ihr Grundstück zur Verfügung stellten.
Sie hatten bis zuletzt gemeinsam mit dem Festausschuss des Vereins daran gearbeitet, einen gemütlichen Rahmen für das gesellige Beisammensein und die Siegerehrung zu schaffen. Werner Meier stellte ein Zelt als Vorzelt zur Verfügung. Die von Jann Rahmann gefertigte Bilderserie der Veranstaltung zeigt, dass es gelungen ist, dem Freizeitboßeln eine neue Heimat zu geben. Maike und Andreas sagten für das nächste Jahr schon die Möglichkeit einer Wiederholung am gleichen Ort zu. 

Gegen 22:30 Uhr kam dann der offizielle Teil des Abends, der zunächst mit einer kostenlosen Verlosung begann. Die jüngsten Teilnehmerinnen der Veranstaltung Merit und Nora Block spielten „Glücksfee“. Sie zogen die Gewinnerinnen und Gewinner von jeweils fünf kleinen Preisen.
Seit einigen Jahren wird auch durch Losglück eine Schirmfrau und ein Schirmherr für  die Veranstaltung gefunden. Neue Schirmfrau ist Maike Eilers und neuer Schirmherr wurde Gerd Sievers.
Sie haben offenbar einen guten Einfluss auf den Wettergott gehabt, denn die Himmelsschleusen blieben
am Freitagabend geschlossen.

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Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt als dann die Sieger des Boßelns verkündet wurden.

In der Klasse der Freizeit-“Amateure“ waren es die Frauen der Nachbarschaft Reingertstraße, die mit den Werferinnen Imke Heyen, Brunhilde Gerjets, Annegret Wilken, Simone Töben,
Elke Ahlrichs und Gudrun Jeske
die begehrte Plakette in Empfang nehmen konnten. Platz 2 belegten
die Frauen des Clubs „Maibaumfreunde“.

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<Fotogalerie>

<Ergebnisse>

Bei den Männermannschaften siegten in der Klasse der Freizeit-“Amateure“ die
„Flotten Schmetterlinge“ mit Hermann Jürgens, Renke Jürgens, Karl Putzka, Renke Putzka und
Frauke Zimmermann
. Sie steigen nun auf und werden im nächsten Jahr bei den „Profis“ ihr Können unter Beweis stellen. Die Gruppe „Wildnisviertel“ verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr und wurde Vizemeister; Platz 3 belegte der TuS Reepsholt.

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Bei den Freizeit-“Profis“ der Frauen ging es ausgesprochen spannend zu. Zwischen Platz 1 und 3 lagen weniger als 1 Wurf. Knapp die Nase vorn hatten „Kratzbürsten und die Andere“ mit Marina Bohlen, Meike Müller, Claudia Heyen und Heike Block.  Die Titelverteidiger „Die Unpünktlichen“ belegten Platz 2, die Nachbarinnen Upschörter Straße kamen mit 4 Metern Rückstand auf Platz 3. 

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Bei den Freizeit-“Profis“ der Männer machte Marco Bohlen den Unterschied. Ihm gelang es auf dem schmalen Streckenteil mit Rillen und Kanten zwei Würfe ideal zu plazieren. Gemeinsam mit Harald Block, Johann Gastmann und Simon Eilers war seine Gruppe „Stammtisch Pooma“ in diesem Jahr nicht zu schlagen. Titelverteidiger war die Freiwillige Feuerwehr Reepsholt. Sie  bestätigte die schon in den Vorjahren gezeigten guten Leistungen und belegte Platz 2 vor den Nachbarn Upschörter Straße.

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In der Wertung für den Gesamtpokal kam auch in diesem Jahr die Nachbarschaft Upschörter Straße mit großem Vorsprung vor der Nachbarschaft Reingertstraße, der Reepsholter Danzdeel und den Maibaumfreunden ins Ziel. Eine gleichmäßige Besetzung bei Frauen und Männern war hier ausschlaggebend für den Erfolg. Werferinnen und Werfer der Siegermannschaft waren Michaela Müller, Maike Wichmann, Jana Wemken, Helma Meier, Wilfried Müller, Thomas Meier, Hermann Schöttler und Andreas Behling.

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Alle Ergebnisse sind aus der Ergebnistabelle ersichtlich.

Zum Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung bedankte sich der
Vorsitzende Wilhelm Rahmann
noch einmal bei allen Teilnehmern und bei Maike und Andreas
als Gastgeber. Ein Dank ging aber auch an die Mitglieder des Festausschusses und an alle übrigen Vereinsmitglieder, die bei der Organisation der Veranstaltung geholfen hatten.
Erneut zeigte der Verlauf des Abends, dass das Ziel einer gemütlichen Boßelveranstaltung mit Gelegenheit zu feiern und zu vielen Gesprächen wieder einmal erreicht werden konnte.


(Text: Wilhelm Rahmann; Bilder und Internetbearbeitung: Jann Rahmann)